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Die Überfahrt |
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Joseph O‘Connor, Die Überfahrt ca. € 20,90
Die große irische Hungersnot lässt Tausende von der Insel flüchten und sich nach Amerika einschiffen. An Bord der „Stella Maris“ befinden sich der bankrotte Lord Merredith, der dem Gefängnis entflohene Pius Mulvey, der den Lord im Auftrag enteigneter Pächter umbringen soll und seine ehemalige Geliebte Mary Duane, inzwischen Merrediths Kindermädchen- drei Schicksale, die sich an Bord ein letztes Mal kreuzen. New York lässt inzwischen keine Flüchtlingsschiffe mehr in seinen Hafen. An Bord geht es bald um Leben und Tod... Nach „Inishowen Blues“ ein neues Meisterwerk des irischen Literaturstars.
Buch & Co – Tipp von Gaby
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Inhalt Es ist schon ein einmaliges Leseerlebnis, dieser großartige Roman. Joseph O'Connor übertrifft sich selbst und macht - einmal mehr - deutlich, dass er zu den ganz großen Autoren zeitgenössischer Literatur zählt. Wie kaum ein zweiter beherrscht O'Connor die Kunst, mit bewundernswerter Leichtigkeit eine spannende und mitfühlende Geschichte zu erzählen, die jede Sorte von Leser von der ersten Seite im Bann hält. Gleichzeitig baut O'Connor - vom Leser geradezu unbemerkt - ein perfektes, vielschichtiges System von Ebenen, dass einem nichts anderes übrig bleibt: nachdem man atemlos die letzte Seite gelesen hat, muss man das Buch einfach noch einmal lesen! Dann muss allerdings - schweren Herzens - genügen, schließlich müssen alle anderen Bücher des Autors ja auch noch gelesen werden |
Rezession Ich kann das Buch nur
empfehlen! Es bleibt spannend bis zur letzten Seite, auch wenn schon
ganz zu Anfang verraten wird, dass ein Mord geschehen wird und wer
dessen Opfer sein wird. Ganz am Ende, wenn man den Mörder zu kennen
glaubt, kommt doch noch eine völlig unerwartete Wendung - und das
ist nur eine von vielen. Mehr soll hier nicht verraten werden. Das
muss man einfach selbst lesen. |