Olympus analog

 
 

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In Wien gelandet,

war die Sehnsucht nach den Heimatbergen, Wildflüssen und Landschaften sehr groß. Um Bilder zu machen, benötigte ich eine kleine, noch transportierbare Kamera, die qualitativ sehr gut war, aber nicht zu groß. Die damaligen Spiegelreflexkameras waren riesig groß, daher nicht sehr handlich, schon gar nicht beim Klettern im Gebirge oder auf irgendwelchen Reisen.

Im Jahr 1971-72 wurde die Olympus SLR OM-1 vorgestellt. Mein Herz schlug sofort für die damals kleinste SLR am Markt, diese Kamera musste her.

 

Diese OM-1

hatte mir viele gute Bilder beschert, hatte aber einen kleinen Nachteil - keinen Motoranschluss. Um wirklich "dabei zu sein" benötigte ich natürlich einen "Winder", also einen Motorantrieb für die OM-1. Also musste die neue OM-1 mit Motoranschluss her. - Meine 2. OM von Olympus.

Dazu kamen ein Weitwinkelobjektiv ( 28mm) und ein kleines Teleobjektiv (135mm) und ein Blitzgerät und der Winder.

 

 

Olympus OM-1 und OM-1m

 

 

Olympus OM-2  ohne und mit Winder

 Mit der Zeit wurden die Bilder, ich fotografierte hauptsächlich Dias, immer anspruchvoller. Die Fotografie mit richtiger Ausleuchtung wurde zum Muss, der Aufhellblitz war gefragt. Die OM-1 war auf diesem Gebiet nicht das Gelbe vom Ei, die Elektronik der Kamera war halt sehr einfach ausgelegt.

Der Aufmacher Mitte der 70er war die TTL Technik der Olympus OM-2. Eine echte Offenblenden Messung war der Hit schlechthin. Der Erwerb der OM-2 mit dem dazugehörigen Blitz F-280 war eine ideale Kombination.



 


Olympus OM-3Ti

Für die Bergfotografie kam eine interessante Version von Olympus heraus, die OM-3-Ti. Das besondere an dieser Kamera war die mechanische Verschlusszeit von einem 2 Tausendstel. Ohne Batterie funktionierte diese Kamera immer noch, zwar mit geschätzter Belichtung, hatte aber dafür einen sehr breiten Bereich, was die Verschlusszeit betrifft. Die ideale SLR für den Outdoor Bereich.

 

 

 

Olympus OM-4Ti

Den Abschluss in der analogen Fotografie erreichte ich mit dem Topmodell von Olympus, der SLR OM-4Ti, eine konsequente Weiterentwicklung         der OM-3. Diese Version hatte eine ausgefeiltere Elektronik, Zeit & Blendenautomatik, die beste Blitztechnologie und ein extrem stabiles Kameragehäuse, eines aus Titan. Entsprechend war natürlich auch der Preis dieser Kamera.

Der größte Vorteil an dieser OM-Serie war die Verwendung aller Zubehörteile, also alle alten Objektive waren auf der neuen SLR verwendbar. Die Sammlung der Optiken wurden mit weiteren Weitwinkel und Zoomobjektiven ausgebaut. Den Höhepunkt setzte ich mir mit einem Shiftobjektiv, dass mir tolle Aufnahmen vor allem in der Städtefotografie ermöglichte.

Nach dieser tollen Serie von SLR`s folgten einige Sondermodelle, wie zum Beispiel die OM-10 oder OM-20, einfachere und preiswertere Zwichenmodelle.

Danach folgten die "Plastikkameras" mit futuristischem Aussehen und natürlich mit der neuen Technik der Objektiv - Scharfstellung, dem Autofokus. Diese Versionen waren wieder sehr klobig, mit viel Kunststoffteilen ausgestattet, für mich daher nicht mehr interessant.

 

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