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Hohe Tatra 2003 |
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Überraschender 2 Tagesurlaub Ein bisschen Urlaub, ein schöner September Montag im Jahre 2003, ein schneller Entschluss! Ich fahre nach Bratislava, in unser Nachbarland, die Slowakei. In der Hauptstadt angekommen, mache ich hier meine übliche Rundfahrt, so bekommt man einen Eindruck betreffend der Veränderungen, die hier jährlich stattfinden. Hier tut sich immer etwas, seit der grauen Zeit des Kommunismus. Am Donauufer in der schönen Mittagssonne stehend, genoss ich den rundum Blick auf die Stadt, vor allem, der Blick auf die Burg, die sich nahe dem Donauufer erhebt. Ein netter, kleiner, etwas rundlicher Slowake sprach mich in der Landessprache an, ich hatte natürlich keine Ahnung, wovon er sprach. Nachdem meine Herkunft geklärt war, entpuppte sich mein Gesprächspartner, als netter Plauderer mit Deutsch Kenntnissen. Da er früher als Musiker unterwegs war, kannte er Gott und die Welt und reiste mit seiner Gruppe recht viel herum. Während der Plauderei kam die auch die Frage nach dem Wohin. Aus der Laune heraus antwortete ich, dass ich in die Hohe Tatra fahren will. Na ja, gesagt, getan
oder besser gefahren. Ich hatte eigentlich nicht mit dieser Tour
gerechnet, so hatte ich auch kein Gepäck dabei. Egal, für die kommende
Nacht wird es ja reichen. |
Bratislava - Pressburg
BILDERBUCH BRATISLAVA hier klicken |
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Pension in Spisska Bela
BILDERBUCH SPISSKA BELA
Slowakei Links www.vpenzion.sk nette Pension, Hohe Tatra www.kezmarok.com eine Stadt aus der "Käsemark"
www.angelfire.com/home/vj/bratislava/ ..sehr gute Bilder aus Bratislava |
Übernachtung in Spisska Bela Von Bratislava führte der Weg über Nitra , Levice, auf der Bundesstraße 51 nach Krupina an der BS66 (E77) bis zum Industrieort Zvolen. Diese Stadt umrundete ich und fuhr die E77 bis Banska Bystrica. Die Landschaft ist hier noch einigermaßen schön, die Städte und Dörfer sehr unterschiedlich. Der ehemalige Ostblock ist hier nicht zu übersehen. Manche Dörfer hinterließen einen verwahrlosten Eindruck, die Armut, vor allem die der Zigeuner, die an den Stadt oder Dorfrändern wohnen, ist nicht zu übersehen. Von Banska Bystrica verließ ich die E77 und rollte genüsslich die Bundesstraße 66 über die Nizke Tatry (niedere Tatra) in Richtung Poprad über Podbrezova und Liptovsky Hradeok >BS18 Die Stadt Poprad erreichte ich in der beginnenden Dunkelheit, ein passendes Hotel oder Pension war nicht so einfach zu finden. Also raus aus der Stadt, irgendwo wird es ja eine Bleibe für einen armen Biker geben. Zur Sicherheit tankte ich im nächsten großen Ort und fragte nach einer Pension. Die gab es auch im selben Ort, Spisska Bela, eine wirklich nette Pension die gerade vor dem Zusperren erreichte. Die Adresse der Pension: V- Penzion Hviezdoslavova 15 059 01 Spisska Bela Tel./Fax: +421-52-4581352, 0903 393 494 e-mail: vpenzion@sinet.sk www.vpenzion.sk Die Website ist in deutscher Sprache ausführlich beschrieben. Ansprechende Zimmer, vernünftiger Preis und einen gesicherten Abstellplatz im Hof, was will das Bikerherz noch mehr. Ein reichliches Frühstück mit einem herzerwachendem Kaffee erleichterte mir das Munterwerden und so stand meinem Tatendrang nichts mehr im Wege. |
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Hohe Tatra (Vichodne Tatry) Meine Habseligkeiten waren schnell gepackt, mein Beauty Case (Top Case) auf den Gepäcksträger geklickt und weiter ging diese Tour in Richtung Kerngebiet der Hohen Tatra. Vom Weiten sichtbar waren die jetzt schon eingeschneiten Berggipfel. Die Temperatur passte sich der Optik an, gut dass ich einen Pullover mithatte und die "frostsicheren" Handschuhe. He, wozu hat mein Reisemaschinchen einen Heizgriff, man muss das Ding ja nur einschalten. Die ersehnten Berge
rückten mit jedem Kilometer näher, die Bundesstraße 67 in Richtung Polen
spaltete sich in die BS 537 auf, die direkt in das Erholungs und
Schigebiet der Hohen Tatra führte. Nächstes Ziel ist Stary Smokovec.
Diese Dörfer erinnern an die glorreichen Ostblockzeiten, wo diese
Gebiete in erster Linie den "Oberen des Kommunismus" als Urlaubsdomizil
dienten. Der Charme ist natürlich unverkennbar. Durch ähnliche Orte,
direkt an der Tatrabahn, brachte mich die Straße an den Ort Strbske
Pleso und an den gleichnamigen See. Dieser lag wunderschön eingebettet
zwischen den hier hoch anmutenden Berggipfeln. |
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Strbske
Pleso - Rückreise Der See und die Umgebung sind sehr schön, abgesehen von ein paar Ruinen aus der Kummerlzeit. Der Aussichtspunkt hier in der Nähe des Sees, lies einen schönen rundum Blick auf die Umgebung zu. Von oben gesehen erinnerte der Blick auf die Bundesstraße BS537 ein wenig an Kanada. Die BS537 endet in der Nähe von Liptovsky Mikulas mit dem nahe gelegenen Stausee Liptovsky Mara. Auf einer Nebenstraße umrundete ich diesen Stausee, im Westen war die Gegend sehr schön. (Ansichten sind im Bilderbuch Hohe Tatra enthalten) Das Gebiet der Hohen Tatra endete in der nahe gelegenen Stadt Ruzomberok. Von der nächsten Stadt Martin führte die BS18 nach Zilina und weiter nach Povazka Bystrica, wo ich am kleinen Stausee nahe von Udica am Seeufer mein Mittagessen verzehrte. Ein nettes Restaurant mit fast westlichen Preisen beendete meine Reise in der Slowakei. Nun machte ich mich auf die Heimreise, der Weg führte nach Belusa, dort fuhr ich auf der BS57 über die Grenze nach Tschechien. Ein kleine Straße (495) brachte mich durch die typische Landschaft der Chko Bile Karpaty nach Uhersky Brod und von dort nach Uherske Hradiste (schöner Stadtturm). Die restliche Fahrt ging über Hodonin nach Breclav, wo ich im beginnenden Regen über die nahe liegende Grenze nach Österreich fuhr. Resümee: eine nette kleine 2 Tagestour Motto: ich komme wieder, aber ein paar Tage länger
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GESCHICHTE Karpaten, Gebirge im Südosten Mitteleuropas, das sich in einem Halbkreis von etwa 1 450 Kilometer Länge und 50 bis 150 Kilometer Breite von Preßburg (Bratislava) in der Slowakei bis zum Eisernen Tor, dem Donaudurchbruchstal in der Nähe von Orsova in Rumänien erstreckt. Beide Enden des Gebirgsbogens, der das Ungarische Tiefland und das Siebenbürgische Hochland umfasst, grenzen an die Donau. Anteil an dem Gebirgszug haben die Länder Tschechische Republik, Slowakei, Polen, Ukraine und Rumänien. Die Karpaten lassen sich in die Gebirgszüge West-, Wald-, Ost- und Südkarpaten untergliedern. Im Zentrum der Westkarpaten liegt die Hohe Tatra, wo der Karpatenbogen in der Gerlsdorfer Spitze (2 655 Meter) seine größte Höhe erreicht. Die westliche Begrenzung der Westkarpaten bilden die Kleinen Karpaten, östlich werden sie durch die Beskiden abgeschlossen. Es folgen die Waldkarpaten, die im Westen durch den Duklapass, im Osten durch den Prisloppass begrenzt sind. Die anschließenden Ostkarpaten erstrecken sich
vom Siebenbürger Hochland bis zum Predealpass. Die Südkarpaten, die den
Karpatenbogen abschließen, werden auch als Transsilvanische oder Siebenbürger
Alpen bezeichnet. Das Gebirge ist von zahlreichen Pässen durchzogen. Bekannteste
Flüsse sind Dnjestr und Weichsel. |
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