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Konzerte |
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Rossini, Berio, Mahler | Dam-Jensen, Martínez Izquierdo Sonntag, 8. Februar 2004 16.00 Uhr Wien | Musikverein | Großer Saal Tonkünstler-Orchester Niederösterreich | Orchester Inger Dam-Jensen | Sopran Ernest Martínez Izquierdo | Dirigent GIOACCHINO ROSSINI Ouverture zur Oper "Die Italienerin in Algier" LUCIANO BERIO "Folk Songs" für Stimme und Orchester GUSTAV MAHLER Symphonie Nr.4 G-Dur Irdische und himmlische Freuden: Volkslieder aus aller Welt sammelte der italienische Komponist Luciano Berio, von Aserbaidschan und Armenien über Sizilien und die Auvergne bis zu den USA. Die kulturellen Wurzeln legt Berio durch kompositorische Verfeinerungen frei. Auf die «Folk Songs» von irdischen Freuden in der Vertonung Berios folgt die vierte Symphonie Gustav Mahlers, die in ihrem klassizistischen Aufbau und ihren volkstümlich maskierten Klängen mit Schellen und Tanzweisen auf ein einfaches Lied als Finalsatz abzielt. Ein Sopran (Inger Dam-Jensen) singt von den «himmlischen Freuden», den Text fand Mahler in der für ihn unerschöpflichen Volksliedsammlung «Des Knaben Wunderhorn». |
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Konzert, klassisch - Tonkünstler Orchester
Jung und gut meisterte Sebastian Weigele das Tonkünstler Orchester. |
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Ein nettes Ereignis im beginnenden Frühling. Auf diesen Konzertnachmittag begleitet mich meine Freundin Isa. Michail Jurowski ist ein großer, korpulenter Dirigent, aber sehr dynamisch. Er konnte schon mit Dvorak`s 7. Symphonie in D-Moll eine überzeugende Darstellung liefern. Das zweite Stück von Szymanowski inklusive dem sehr guten slowakischen Chor, wurde von Jurowski souverän dargestellt und hat sehr gut gefallen, hervorzuheben ist die sehr klare Stimme von Elzbieta Szmytka, ein ausgezeichneter Sopran. Den würdigen Abschluss schaffte Jurowski mit Maurice Ravel´s mit Daphnis und Chloe`s Suite Nr. 2. Sehr beschwingt, ja frühlingshaft der Anfang, dynamisch und entfesselt das Finale von Ravels Meisterwerk. Ein gelungener Konzertnachmittag.
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Dvorák, Szymanowski, Ravel | Jurowski Sonntag, 4. April 2004 16.00 Uhr Wien | Musikverein | Großer Saal Tonkünstler-Orchester Niederösterreich | Orchester Slowakischer Philharmonischer Chor | Chor Elzbieta Szmytka | Sopran Jadwiga Rappé | Alt Anton Scharinger | Bariton Michail Jurowski | Dirigent ANTONÍN DVORÁK Symphonie Nr.7 d-moll op.70 KAROL SZYMANOWSKI Stabat mater, op.53 MAURICE RAVEL "Daphnis und Chloé" Suite Nr.2 Im Klangfarben-Paradies: In keiner anderen Symphonie trägt Dvorák den symphonischen Kampf dramatischer aus als in der Siebten, aus dem dennoch die Melodik siegreich hervorgeht. Den Polen Szymanowski und den Franzosen Ravel, im selben Jahr (1937) verstorben, verbindet ihr phänomenales Gespür für funkelnde und betörende Klangfarben. Der Pole gewann aus dem Tonfall seiner Muttersprache eine seelenvolle musikalische Ausdrucksweise für das «Stabat Mater». Dem religiösen Hymnus folgt Ravels Hymne auf ein paradiesisches Griechenland. Pans entfesselte Naturgewalten - und Ravels Klangmächtigkeit - bringen die von Piraten entführte Schäferin Chloé doch noch in Daphnis' Arme zurück. Ekstatisches Tanzglück. |