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Praterausflug 2003 |
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Ein Sonntag war`s, im feuchtkühlen Dezember. Die Sonne blinzelte ein wenig durch den Dunstschleier und weit und breit war vom angekündigten Schnee nichts zu sehen. Also die ideale Voraussetzung, für eine kleine Ausfahrt mit dem Fahrrad. Von der letzten Tour hatte ich noch einen Platten, eine Schnellreparatur war angesagt. Nach einer halben Stunde Ärger war der neue Schlauch montiert und schon ging es los. Angepeilt wurde die Lobau, alter Ölhafen und so. Die Temperatur war um die 4 bis 6 Grad noch sehr erfrischend, deshalb strampelte ich flott in Richtung Prater. An der Donau entlang war es dann doch sehr feuchtkühl, bedingt durch den immer heftiger werdenden Westwind.
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Die Rückfahrt war durch den auffrischenden Wind, natürlich Gegenwind, sehr anstrengend, zudem sich der Himmel immer mehr verfinsterte und die Regenwolken zogen immer schneller über das Firmament. Ich schaffte es noch trocken bis zum Anfang der Praterhauptallee und kehrte in das "Alte Jägerhaus" ein. Das "Alte Jägerhaus" ist ein alter Bekannter, ich kenne es seit rund dreißig Jahren. Eine Pflichtstärkung stand natürlich an, den üblichen Kaffee mit Topfenstrudel. Eine Lesestunde plus der Stärkung ermutigt mich zur Heimfahrt durch das schon nächtliche Wien. Ich liebe es, wie ein Tourist durch die Innenstadt zu radeln, eine richtige Sightseeing Tour in der Großstadt. Mein Weg führte wie üblich über den Praterstern, Rotenturm Straße, hohen Markt, Michaeler Tor und Hofburg. Über das Museumsquartier ging es über die Mariahilferstraße bis zu meiner Bleibe. Fast 40 Kilometer standen auf den Tacho, eine erfrischend kleine, aber nette Tour.
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