Todi


Todi (lateinischer Name Tuder und umbrisch-etruskischer Tutere)
besitzt aufgrund des heraldischen Rechtes den Titel Stadt und hat heute fast
17000 Einwohner. Man sagt, daß sie einst auf zwei Hügeln erbaut wurde,
übereinstimmend mit dem gegenwartigen Tempel des San Fortunato und der
Kathedrale, die ursprünglich von einer tiefen Talebene getrennt wurden, deren
ostliche und westliche Ausgange von den Romern durch Travertinmauern geschlossen
wurden (dieser Umstand erklart auch die "Nicchioni" des Mercato Vecchio).
In dem gewonnen Raum entstanden sechs große Zisternen, die zur Wasserversorgung
der ganzen Stadt verwendet werden. Todi hat sich in drei aufeinanderfolgenden
Epochen entwickelt, von denen je ein Maürring übrigblieb: Vörromisch, Der Hügel
von Todi römisch und mittelalterlich. Der erste, der an einigen Stellen der
Stadt zutage tritt, wurde aus großen Travertinblocken gemacht, die
aufeinandergeschichtet wurden, ohne Zementmorkel zu verwenden.
Der letzte, der in den Chroniken 1244 datiert und größtenteils unversehrt ist,
besitzt Wachtürme und drei Tore (Romana, Amerina und Perugina), die die drei
mittelalterlichen Stadtteile festsetzen. Er ist vier Kilometer lang. Die Stadt,
die sich im dritten Mauerring befindet, ist 23 Hektar groß und seit Mitte des
13. Jh. in sechs Stadtviertel eingeteilt (Nidola, Colle, Valle, Santa Prassede,
San Silvestro, Santa Maria in Camuccia). Das gesamte Gemeindegebiet ist in 37
Vororte eingeteilt. Um von Perugia nach Todi zu gelangen, muß man 45 Km fahren,
von Rom nach Todi sind es 137 Km.

