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Anreise - Aufenthalt - Rückreise |
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Urlaub Toskana 2003 Im Jahr 2002 reiste ich in den hohen Norden, nach Skandinavien. Da der Urlaub in Norwegen und Schweden sehr feucht und kühl ausgefallen war, brauchte ich im Jahr 2003 einen "wärmeren" Ausgleich. Dieser Urlaub wurde wirklich sehr warm, denn der Sommerbeginn hatte es in sich, die Temperaturen betreffend. |
Mit der Motorradkluft kommt es einem gleich viel wärmer vor, aber so ist es halt einmal wenn man per Bike unterwegs ist. Anfang Juni war es vollgepackte Honda CBR-1100xx dann soweit, Isabella und ich hatten die Klamotten gepackt, der Tank ist gefüllt und los ging die Reise mit dem Endziel Italien - Toskana - Montalcino. |
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Die Tour in den Süden begann wie üblich mit der innerösterreichischen Strecke über die "Kalte Kuchl", Mariazell, das Salzatal über Wildalpen, Hieflau über das Gesäuse bis Liezen in der Steiermark. Von dort führte die Strecke über den Sölkpass nach Murau, weiters über die Turracher Höhe nach Kärnten bis Kötschach Mauten. Über den Plöckenpass ging es auf die italienische Seite bis Tolmezzo, dann westwärts über Ampezzo und den Paso della Maurio in Richtung Cortina d` Ampezzo. Das Endziel dieser Tagesetappe erreichten wir allerdings nicht, denn der extrem stark einsetzende Regen vermieste uns die Weiterfahrt. In Auronzo di Cadore stoppten wir und quartierten uns in einem Hotel am Stausee ein, was gar nicht so einfach war, denn auf diese Idee kamen natürlich auch andere Motorradfahrer. An der Hauptstraße waren alle Zimmer vergeben, aber das Glück war uns hold im nahe gelegen Alpenhotel. Isa`s Hinterteil war auch an der Grenze des erträglichen angelangt, die Pause war ganz gut für uns. |
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2. Tag der Anreise Der nächste Morgen war zwar trüb, aber einigermaßen trocken. Das zweite Etappenziel sollte ein Ort an der ligurischen Küste sein, noch eine Menge Kilometer bis da hin. Zuerst ging es nach Cortina d`Ampezzo über den Paso Tre Croci mit einem Blick auf die drei Zinnen und den imposanten Monte Cristallo, knapp vor Cortina. In Cortina hielten wir uns nicht lange auf, da das Städchen von Touristen immer überlaufen, und zum andern sehr teuer ist. Wir nahmen die westliche Ausfahrt von Cortina zum Paso di Falzarego, bogen aber in Richtung Paso di Giau ab. Von diesem Pass hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Marmolada Plateau. Die Straße ist gut ausgebaut und trocken, wir kamen daher recht gut weiter. Nach dem schönen Paso di Giau ging die Tour über Caprile, Rocca Pietore auf den nächsten Pass, den Paso di Fedaia mit dem gleichnamigen Stausee, am Fuße des Marmolada Gletschers. Nach einer kurzen Rast fuhren wir in das Fassa Tal in den berühmten Ort Canazei, das besagte Val di Fassa über Moena bis Predazzo. Predazzo ist für die Südtirol Fahrer die Abzweigung zum Rolle Pass, eine Gegend mit vielen netten Pässen und Touren. Wir fuhren aber weiter in Richtung Etschtal, Bolzano. Die Straße führte uns zur schönen Stadt Cavalese, (traurige Berühmtheit durch das Seilbahnunglück) und weiter nach Montagna wo wir sehr gut zu Mittag aßen. |
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Gestärkt nach einer Pause ging es nach Ora in das Etschtal bis nach Trento und Roverto. Hier verließen wir das Tal der Etsch und begaben uns auf den Weg zum Gardasee. Durch die wie üblich überfüllte Stadt Riva fuhren wir anschließend an der Westküste des Gardasee entlang nach Salo, wo wir uns in der Hitze des Tages einen Drink genehmigten. Nach dem Auftanken der Maschine fuhren wir nach Brescia, von dort auf die Autobahn nach Cremona.
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Hotel Brückenwirt, Montagna - Kalditsch |
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Trotz der Aversion den Autobahnen gegenüber, war das diesmal die bessere Entscheidung, denn die Bundesstraßen in der Po Ebene sind ein Graus. Die Hitze war fast unerträglich, der Fahrtwind auf der Autobahn kühlte bei 160 Sachen ein wenig. Piacenza ließen wir rechts liegen und fuhren direkt nach Fiorenzuola und weiter nach Castell `Arquato. Von hier aus wurde die Landschaft hügeliger, die Nebenstraßen ruppiger und der Verkehr war schlagartig weg. Über den Paso del Pelizzone nach Bardi und Bedonia, unserer zweiten Übernachtung. Bis an die Küste waren es vielleicht noch ca. 70 Kilometer, die Isa hatte als Beifahrerin genug Kilometer abgespult und der Abend war hereingebrochen. Die Fahrt bis hierher nach Bedonia an der Weinstraße führte zum Teil durch die große Einsamkeit, hier sagen sich nur die Füchse gute Nacht. Die Straßen waren menschenleer, kaum zu glauben in Italien. Der so genannte ligurische Appenin, ein Mittelgebirge zwischen der Po Ebene und der ligurischen Küste bietet landschaftlich einige Überraschungen, vor allem an der Küste. Die Gegend zwischen Genua und La Spezia beinhaltet eine wunderschöne Küstenregion, die Cinque Terre genannt.
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3. Tag der Anreise
Die Küste an den berühmten Cinque Terre, den fünf Dörfern an der wunderschönen Steilküste, sind mit einer Straße hoch oben am Bergkamm verbunden. Von der Hauptstraße gibt es abenteuerliche, steile Stichstraßen zu den Dörfern an der Küste. Leider war das Wochenende angesagt und die Zufahrten zu diesen Dörfern waren hoffnungslos überfüllt. Also verzichten wir auf einen Besuch und fuhren nach La Spezia. Da wie üblich die Zeit schon fortgeschritten war, ging es wieder auf die Autobahn. Der erste Grund für das "Band" war der herannahende Regen und der Abend. Wir wollten aber noch am selben Tag das Endziel, Montalcino, erreichen. Carrara, Viareggio und Livorno hinter uns lassend fuhren wir in Richtung Grosseto, quasi an das Ende der Toskana. In Cecina, knapp vor der Abzweigung nach Elba, erwischte uns natürlich ein gewaltiger Regenguss, der sich bis Grosseto nochmals wiederholte. An Grosseto vorbei war es nicht mehr weit bis zum Ort Montalcino, den wir nach Einbruch der Dunkelheit erreichten. Montalcino ist ein wunderschöner Ort in der südlichen Toskana, ca 40 Kilometer südlich von Siena entfernt. Diese Stadt thront auf einem Tuffsteinhügel, umgeben von Weinbergen. Der dort wachsende Wein ist weithin bekannt als der "Brunello di Montalcino", gekeltert aus der Traube Sangiovese. Eine preiswertere Variante ist der "Rosso di Montalcino", ebenso ein traumhaftes Tröpferl. Die Stadt ist nicht sehr groß, daher auch nicht so überfüllt wie so manche andere Stadt in dieser Region. Dominiert wird das Ortsbild vom Castel Montalcino an der Ostseite der Stadt, das Zentrum bildet der Hauptplatz mit einer Fußgängerzone. Viele Fattorias säumen die kleinen Straßen, gutes Essen und herrlichen Wein gibt es hier fast überall. |
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Etappenziel Montalcino - südliche Toskana |
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ein absolutes Muss für Kenner guter Rotweine, ein Tropfen, der mich begeistert
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Spagetti & Vino |
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Ristorante Boccon Di Vino |
Albergo - Ristorante Il Giglio ein ganz liebes Hotel in Montalcino |
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Isola di Il Giglio |
Von Montalcino aus machten wir unsere Rundreisen, ein idealer Ausgangspunkt für wunderschöne Touren. Zu den Highlights war es nicht weit, schon gar nicht mit dem Bike. Im Umkreis von ca. 100 Kilometern gab es jede Menge Kultur, mittelalterliche Städte, wunderbare Landschaften und Seen.
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