Frohe Ostern.....

 

 

Hallo liebe Leute!

Frohe Ostern wünschen euch Oskar & Gaby

 

eine nette Osterhasen Geschichte, auf den Link klicken..

http://i.flowgo.com/greetings/rapeasterbunny/rapeasterbunny.swf

 

Ostern

 

Geschichte

 

Eierlegender Storchfuchshase?

 

Das vielleicht größte Mysterium, welches sich ums Osterfest rankt, ist die Frage, wie der Osterhase eigentlich zum Ei kam und vor allem, wie er es geschafft hat, seine zahlreichen tierischen Mitbewerber um diesen Posten aus dem Rennen zu werfen. Denn noch im 17. Jahrhundert musste der Osterhase mit den "Hauptzustellungsgebieten" an Rhein, Neckar und Saar mit einer Reihe von Konkurrenten ringen: So war in Holstein und Sachsen der Hahn, im Elsass der Storch, in Hessen der Fuchs und in der Schweiz der Kuckuck für die Ostergeschenke zuständig. Nach dem zukunftsträchtigen Motto "wir werden der weltweite Ei-Logistiker Nummer eins!" bugsierte jedoch Meister Lampe seine tierischen Gefährten nach und nach aus dem Rennen. Die Qualifikationen des Hasen für seine heutige, marktbeherrschende Stellung sind vielfältig: So war er zum einen das Lieblingstier der Liebesgöttin Aphrodite und Begleiter der germanischen Erdgöttin Holda - auf den alten Schöpfungsbildern findet sich das Sinnbild des Hasen als Symbol des flüchtigen Menschenlebens oder als Symbol für die Fruchtbarkeit. Andere ordnen den Hasen der germanischen Frühlingsgöttin Eostrae als heiliges Tier zu und glauben so zugleich den geheimnisumwitterten Ursprung des Wortes Ostern gefunden zu haben. Eine ziemlich wilde Herleitung des Zusammenhangs von Hase und Ei findet sich unter http://www.lesetexte.de/archiv/erst_das_ei.htm:

"Die Hasen vertreiben im Frühjahr die Vögel durch ihre Balzkämpfe, denn jedes Hasenmännchen möchte gerne ein Hasenweibchen abbekommen. Die Vögel lassen bei der Flucht ihre Eier zurück. Die Erwachsenen haben sich dann immer mehr Geschichten zu den Hasen und den Eiern ausgedacht und so kommt es, dass viele kleine Kinder bis heute glauben, dass der Osterhase bunte Eier bringt."

 

 

Dass Osterhasen keine Eier legen, weiß inzwischen jedes Kind, dass sie aber durchaus im Dunkeln grün leuchten können ist kein Märchen. Während Gott am siebten Tage ruhte, schuf Eduardo Kac das Leucht-Kaninchen. "Der achte Tag" heißt denn auch die Installation des Künstlers in Phoenix, Arizona. Er hat ein "transgenes Ökosystem" geschaffen, in dem man Tiere und Pflanzen u.a. beim Fluoreszieren zugeschauen kann. Man kann sich außerdem via Internet von überall auf der Welt über einen mit Kameras versehenen Bioroboter direkt in dieses Ökosystem hineinversetzen und erleben, wie ebenfalls neongrünleuchtende Amöben durch Zellteilung die Bewegungsabläufe des Roboters regulieren.

Kac selbst nennt die für Fauna und Flora ungefährliche Prozedur - es wird ihnen das Gen einer Tiefseequalle eingepflanzt - ein Schärfen der Sinne für bereits überall um uns herum stattfindende Genmanipulation. Ob Muffin, Baumwoll-T-Shirt oder Maisfeld: das Eingreifen in das Erbgut unserer Mitlebewesen ist in vollem Gange und längst allgegenwärtig, ein eierlegender Osterhase schlummert womöglich schon in irgendeinem Reagenzglas. Längst werden transgene Säugetiere für pharmazeutische Zwecke gezüchtet; über das Internet kann sich jeder Interessierte bei amerikanische Genlabors genmanipulierte Mäuse per Mausklick bestellen.

Kac selbst beschränkt sich erst einmal auf die Züchtung eines transgenen Hundes, den er als Mitglied seiner Familie aufnehmen will. Ein Beitrag, wie er sagt, zur Bereicherung der ausgedünnten Artenvielfalt. So ist es womöglich nur noch eine Frage der Zeit, wann wir uns einen zur Farbe unseres Autos passenden Hund anschaffen werden?