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Südsteiermark > steirische Toskana < Oktober 2004 - Teil 2 |
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Der Moserhof gehört für uns zu den traditionellen Zeilen in der Südsteiermark. Über die Jahre hat sich hier ein Obstbauer zu einem Liebling vieler Besucher etabliert. Hier auf einer Seehöhe werden in erster Linie Äpfel in einer sehr guten Qualität kultiviert. Neu ist hier auch der Weinanbau auf 700 Meter Seehöhe, der höchstgelegene in Österreich. Erfreulicherweise gibt es hier einen überaus netten Bauernladen, wo man die regionalen Spezialitäten zu kaufen bekommt. Neben dem Obst werden auch "geistige" Getränke angeboten, natürlich aus eigener Brennerei. Dazu gesellen sich die verschiedenen Obstsäfte, Marmeladen (Konfitüren) und Honig aller Arten. Essig, Kürbisprodukte wie das berühmte steirische Kürbiskernöl sind hier ebenso vertreten. |
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ein Streifzug durch den Moserhof |
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ein netter Tag neigt sich dem Ende zu! ein Besuch im Alten Herrenhaus
ein Bad in der Abendsonne
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fuhren wir den Berg hinab, auf ausgesetzten schönen Straßen mitten durch die Weinberge, durch Gehöfte, die unseren Weg kreuzten, hinab ins Tal. Auf der anderen Hügelseite ging es wieder berauf in Richtung Glanz - zum Mahorko. Unterwegs entdeckten wir eine Tafel mit der Inschrift: "Kaffe und Kuchen". Wir machten den klassischen Einkehrschwung in das für uns neue Lokal, ein Kaffee würde uns sicher aufmuntern. Eine echte Überraschung offenbarte sich uns, als wir das uralte Haus am Straßenrand, dass liebevoll hergerichtet wurde, besichtigten. Wir fuhren hier sicherlich zigmal schon vorbei, ohne es in der Vergangenheit näher zu beachtet zu haben. Diese Mischung aus Buschenschank und Lokal, das sich "Altes Herrenhaus" nennt, ist wirklich gut gelungen. Der Kaffe und Kuchen, der uns hier von der sehr netten Frau Fürntrath-Moretti kredenzt wurde, war ausgezeichnet. Dieses Lokal wird auch für Familien oder Firmenfeiern verwendet, ein Besuch lohnt sich dort wirklich. Die Nacht bricht langsam über die Landschaft herein und wir fuhren in der beginnenden Dunkelheit nach Leutschach. Die Abendstimmung ist hier einfach herrlich, wenn man so über die Hügelketten zwischen den Weinkulturen dahinfährt. Vierzig Minuten später hat uns der Ort Soboth wieder, ein Abendessen und viel Ruhe erwartete uns hier. |
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Rückkehr nach Wien Nach dem Frühstück im Alpengasthof in Soboth verabschiedeten wir uns von der herrlichen Umgebung, die Straße führte uns wieder nach Eibiswald. Dazwischen gab es einen kurzen Abstecher auf ein kleines Weingut, wo wir einen echten "Schilchersturm" ergatterten. Gut verstaut, zwischen den am Vortag gekauften Äpfel und Getränken und sonstigen Guties, natürlich stehend, da die Flaschen keinen Korken besitzen, sondern nur eine Abdeckung aus Stanniol. Der Saft steht ja bekanntlich unter Druck, durch seine ständige Gärung. Bevor wir uns auf dem Heimweg machten, fuhren wir in das Sausal, besser gesagt nach Kitzeck, dem höchstgelegenen Weinort Österreichs. Dieser sich über dem Hügelland erhebende Weinort ist echt putzig, ja fast kitschig schön. Im Herbst gibt es hier immer irgend ein Fest oder ähnliches. Neu im Ort ist der erweiterte Parkplatz, eine zusätzliche Ebene wurde quasi als "Balkon" an den Parkplatz auf der Kammstraße angebaut. Hier tummeln sich die Besucher an den verschiedenen Standln, die hier Sturm, Wein und natürlich die unvermeidlichen Käst`n (Maroni oder Kastanien) anbieten. Von Weitem her riecht man die herrlichen Maroni, die hier in den typischen Maroniöfen gebraten werden. Hier füllten wir unsere Mägen mit den besagten "Käst`n" und natürlich dem Sturm. Nach einem kurzen Spaziergang zu unseren etwas weiter entfernten Auto fuhren wir schweren Herzens in den Norden. Ein Stück vor Graz fuhren wir auf die Autobahn nach Graz, durch den unvermeidlichen, ewig langen Plabutschtunnel (ca. 10 Kilometer) bis nach St. Marein im Mürztal. Hier verließen wir die Autobahn in Richtung Mariazell. Über den weit über die Grenzen bekannten Restaurant Pogusch auf einer Anhöhe in der Nähe von St. Marein, wo wir ein verspätetes Mittagessen planten, ging es nach Mariazell. (für den Pogusch war es vom Hunger her noch zu früh, außerdem tummelten sich hunderte Leute im total verparkten Lokalbereich herum) Kurz vor Mariazell bogen wir ab in das paar Kilometer entfernte Örtchen Greith im Salzatal. Hier gibt es ein einfaches, aber nettes und gutes Gasthaus mit traumhaften Forellen. Das sehhhr späte Mittagessen in der schönen Landschaft war ein würdiger Abschluss für das schöne Wochenende in der Steiermark. Gut gelaunt und satt gegessen fuhren wir über Mariazell, Hainfeld und Mödling nach Wien, keine Autobahn, kein Rückreiseverkehr und ohne Stress erreichten wir in der Abenddämmerung die Heimadresse in Wien . |
Kitzeck Landschaftsbilder vor dem Seebergsattel Greith im Salzatal
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